Mehr bewegen. Weniger Süßes. Gesünder essen.
Aber: Was heißt das denn genau für Sie?
Laufen Sie gerne oder schwimmen Sie lieber?
Für jemanden mit Rückenschmerzen ist vielleicht Stuhljoga gerade die Bewegung, die gut möglich ist.
Und auch bei Süßem sind wir erstaunlich verschieden. Für den einen ist Schokolade das berühmte Kryptonit. Beim anderen kann sie wochenlang im Schrank liegen – aber beim Kuchen wird es schwierig. Oder bei Marmelade. Oder an einem ganz anderen Punkt.
Zu wissen, was grundsätzlich sinnvoll ist, ist das eine. Herauszufinden, was zu Ihnen und Ihrem Leben passt, etwas anderes.
Dafür braucht es mehr als Wissen.
Es braucht auch die Möglichkeit wahrzunehmen:
Was geschieht eigentlich bei mir? Was passt zu mir? Was tut mir gut – und was vielleicht nicht?
Hypnose kann einen solchen Raum öffnen.
Einen Raum, in dem die Aufmerksamkeit für eine Weile weniger nach außen und stärker auf das eigene Erleben gerichtet ist.
Nicht, damit jemand anderes die Antworten vorgibt. Sondern damit die eigenen Wahrnehmungen mehr Raum bekommen können.
Für uns ist das ein wesentlicher Gedanke von Selbstregulation.
Und Wahrnehmung findet nicht nur im Denken statt.
Vielleicht bemerken Sie gerade, wie Ihre Füße den Boden berühren. Wie Sie sitzen. Ob Ihre Schultern angespannt sind. Ob Ihr Atem eher flach oder ruhig fließt.
Dafür mussten Sie nichts verändern.
Sie haben Ihre Aufmerksamkeit lediglich für einen Moment dorthin gerichtet.
Auch in unseren Hypnosen bekommt diese körperliche Wahrnehmung Raum.
Der Kontakt zur Unterlage. Wärme oder Kühle. Spannung und Entspannung. Der Atem. Vielleicht auch eine Bewegung oder das Bedürfnis, die eigene Position zu verändern.
Dabei gibt es nichts Bestimmtes, das Sie wahrnehmen müssen.
Ihr Körper darf so, wie er gerade ist, Teil der Hypnose sein.
Und was Sie dabei wahrnehmen, muss nicht für jeden Menschen dasselbe bedeuten.
Ein Druck im Bauch kann sich für Sie anders anfühlen als für jemand anderen. Unruhe kann mit Hunger zusammen auftreten – muss es aber nicht. Und auch ein angenehmes Gefühl von Ruhe muss nirgendwohin führen.
Deshalb lassen unsere Hypnosen Raum für das, was bei Ihnen entsteht.
Wir können die Aufmerksamkeit lenken, Möglichkeiten anbieten oder eine Frage in den Raum stellen.
Welche Bedeutung etwas für Sie hat, dürfen Sie selbst entdecken.
Manchmal entsteht dabei eine neue Wahrnehmung. Manchmal wird etwas Vertrautes deutlicher. Vielleicht zeigt sich eine andere Möglichkeit, mit einem Impuls umzugehen.
Und manchmal geschieht nichts Besonderes.
Auch das darf sein.
Selbstregulation bedeutet für uns nicht, in der Hypnose eine bestimmte Reaktion herstellen zu müssen. Es geht vielmehr darum, die eigene Wahrnehmung und die eigenen Möglichkeiten zu erweitern.
Am Anfang stand die Frage:
Was heißt das denn genau für Sie?
Darauf gibt es nicht immer sofort eine Antwort.
Manches lässt sich ausprobieren. Manches wird mit der Zeit deutlicher. Und manches verändert sich, wenn sich auch das Leben verändert.
Unsere Hypnosen sollen Ihnen deshalb nicht sagen, wie Ihr Weg aussehen muss.
Sie sollen Sie dabei unterstützen, Ihren eigenen Weg wahrzunehmen und weiterzuentwickeln.
Dass dieser Weg nicht immer gerade verläuft, gehört für uns dazu.
Die Wendel ist unsere Orientierung für langfristige Veränderung →