8 Kernthemen, die ineinandergreifen

Gewichtsabnahme ist kein Geheimnis.

Abnehmen folgt biologischen Zusammenhängen.

Verbrauchen wir über längere Zeit mehr Energie,
als wir aufnehmen,
nehmen wir ab.

So einfach ist das.

Und doch erleben viele Menschen,
dass es sich nicht so einfach anfühlt.

Mehr Bewegung kann helfen.

Doch was,
wenn Rückenschmerzen Bewegung erschweren?

Weniger Süßes kann sinnvoll sein.

Doch was,
wenn Essen gerade Halt gibt?

Deshalb schauen wir auf mehr
als Ernährung und Bewegung allein.

01 Bei mir sein

Vielleicht bemerken Sie gerade,
wie Ihre Füße den Boden berühren.

Ohne etwas zu verändern.

Nur, weil Ihre Aufmerksamkeit
für einen Moment dort angekommen ist.

So kann Selbstwahrnehmung beginnen.

Nicht damit, den Körper zu verändern.

Sondern ihm wieder zu begegnen.

02 Schutz – mich sicher fühlen

Vielleicht hat manches,
was heute belastet,
Sie früher einmal geschützt.

Nicht alles,
was heute im Weg steht,
war einmal ein Fehler.

Veränderung beginnt oft dort,
wo Sicherheit wachsen darf.

03 Hunger – Halt finden & spüren

Hunger ist nicht immer gleich Hunger.

Essen kann auch etwas übernehmen,
wofür vorher andere Wege da waren.

Was meldet sich hier eigentlich?

Manche Menschen entdecken,
dass sich Hunger verändert,
wenn sie nicht sofort darauf reagieren müssen.

04 Mich bewegen – ohne Druck & Ziel

Viele Menschen verbinden Bewegung automatisch
mit Aufgaben.
Mit Zielen.
Mit dem Gefühl, dass etwas erreicht werden muss.

Bewegung meint zunächst etwas sehr Einfaches:
dass Leben sich bewegt.

Dass Atmung Bewegung ist.

Dass selbst kleine, kaum sichtbare Impulse
Bewegung sein können.

05 Mich sehen – ohne Urteil

Ein Blick in den Spiegel.

Gedanken tauchen auf.

Schnell.

Manchmal noch bevor überhaupt wahrgenommen wird,
was gerade da ist.

Vielleicht beginnt Veränderung
nicht mit einem anderen Urteil.

Sondern mit dem Moment der
Wahrnehmung vor dem Urteil.

06 Innehalten – bevor ich handle

Manchmal greift die Hand schon zu,

bevor überhaupt bewusst wird,
was gerade geschieht.

Manche Menschen erleben,
dass dieser Raum mit der Zeit
etwas deutlicher wird.

07 Mit meinem Körper arbeiten

Rückenschmerzen können leicht das Gefühl entstehen lassen,
gegen den Körper arbeiten zu müssen.

Doch manchmal liegt genau dort
eine andere Möglichkeit.

Nicht im Kampf.
Nicht im Durchhalten.

Sondern in einer anderen Beziehung.

Manche Menschen bemerken,
dass sich etwas verschiebt,
wenn der Körper nicht mehr nur als Problem betrachtet wird.

Sondern als ein Teil von uns,
der Signale sendet.

Mit Spannung.
Mit Müdigkeit.

Und manchmal auch mit Wohlgefühl
nach einem tiefen Seufzer.

08 Im Dazwischen sein

Manchmal verändert sich etwas.

Nicht plötzlich.
Nicht eindeutig.

Aber spürbar.

Wie ein Moment,
in dem etwas sich sammelt.

Das Alte klingt noch nach.

Das Neue fühlt sich noch ungewohnt an.

Auch dieser Zwischenraum
darf dazugehören.

Vielleicht nehmen Sie Ihren Körper wieder etwas deutlicher wahr.

Dadurch fällt eher auf,
wann Anspannung entsteht.

Wer sich sicherer fühlt,
kann manchmal auch einen Moment länger innehalten.

Und manchmal verändert dieser kleine Moment,
wie wir essen,
wie wir uns bewegen
oder wie wir mit uns selbst umgehen.

So kann aus vielen kleinen Veränderungen

nach und nach

ein eigener Weg entstehen.