01 Bei mir sein
Vielleicht bemerken Sie gerade,
wie Ihre Füße den Boden berühren.
Ohne etwas zu verändern.
Nur, weil Ihre Aufmerksamkeit
für einen Moment dort angekommen ist.
So beginnt Selbstwahrnehmung.
Nicht damit, den Körper zu verändern.
Sondern ihm wieder zu begegnen.
02 Schutz – mich sicher fühlen
Vielleicht hat manches,
was heute belastet,
Sie früher einmal geschützt.
Nicht alles,
was heute im Weg steht,
war einmal ein Fehler.
Veränderung beginnt oft dort,
wo Sicherheit wachsen darf.
03 Hunger – Halt finden & spüren
Hunger ist nicht immer Hunger.
Manchmal steckt Erschöpfung dahinter.
Oder Gewohnheit.
Oder Stress.
04 Mich bewegen – ohne Druck & Ziel
Bewegung beginnt nicht erst mit Sport. Sie kann schon dort beginnen, wo der Körper wieder Vertrauen fasst.
05 Mich sehen – ohne Urteil
Vielleicht kennen Sie Ihre Fehler besser als Ihre Fortschritte.
Manchmal beginnt Veränderung damit, wahrzunehmen, bevor ein Urteil fällt.
06 Innehalten – bevor ich handle
Nicht jede Entscheidung beginnt bewusst.
Manchmal greift die Hand schon zu, bevor wir überhaupt bemerken, was gerade geschieht.
Zwischen Impuls und Handlung kann wieder etwas Raum entstehen.
07 Mit meinem Körper arbeiten
Ihr Körper arbeitet nicht gegen Sie.
Doch gerade bei Rückenschmerzen kann dieses Gefühl entstehen.
Deshalb geht es hier nicht darum, den Körper zu überwinden.
Sondern ihn wieder als Teil der Veränderung einzubeziehen.
08 Im Dazwischen sein
Manche Veränderungen fallen erst auf,
wenn wir zurückblicken.